B461: Grunder, Hans-Ulrich - "Wir fordern alles"

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Produktbeschreibung

Libertäre und bürgerliche Pädagoginnen zur weiblichen Bildung. Die Konzepte einiger anarchistischer und bürgerlicher Pädagoginnen.
Das Thema Mädchenbildung und Frauenbildung behauptet seit Jean-Jacques Rousseaus 'Emile - oder über die Erziehung' aus dem Jahr 1762 einen wichtigen Platz innerhalb der Debatte um Erziehung und Bildung. Viele Autoren, unter ihnen Lehrer, Aerzte, Pädagogen, Psychologen, Soziologen, und Staats-beamte - wie es die maskuline grammatische Form andeutet, handelt es sich dabei weitgehend um Männer -, haben sich in der Vergangenheit die Frage gestellt, ob - und falls, ja, wie -der weibliche Teil der Menschheit erzogen und geschult werden soll. Für die Mädchen- und Frauenbildung ist diese Perspektive ideel unergiebig, jedoch bildungspolitisch relevant gewesen und es bis heute geblieben.

Zwei Problemkreise fokussieren das Zentrum dieser Studie: -Welches sind die Ideen zur Mädchenbildung, die Pädagoginnen in die Diskussion eingebracht haben? -Inwieweit sind Theorien und die Praxis von anarchistischen, libertären Pädagoginnen von jenen bürgerlicher Provenienz zu unterscheiden?

Erörtert werden die Anregungen zur Mädchen- und Frauenbildung von Mary Wollstonecraft, Adrienne Necker de Saussure, Louise Michel, Rosette Niederer-Kasthofer, Josefine Stadlin, Emma Goldman und Hedwig Dohm.

1998. 185 Seiten mit Abbildungen und Literaturverzeichnis

Diesen Artikel haben wir am 22.03.2022 in unseren Katalog aufgenommen.