B1128: Charles Fourier - Die Freiheit in der Liebe. Ein Essay

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Art.Nr.: B1128


Produktbeschreibung

Großformat, gebunden mit Schutzumschlag, 160 Seiten

Erschienen September 2017

»Die Liebe ist diejenige Leidenschaft, die am geeignetsten ist, Beziehungen zwischen den Menschen zu knüpfen. Schon in dieser Welt schafft sie eine spontane Gleichheit, welche die Religionen erst im Jenseits vorsehen.« Charles Fourier

Als »Die Freiheit in der Liebe« 1967 in Frankreich erschien, 150 Jahre nach der Niederschrift, wurde das Buch begeistert aufgenommen und galt als Vorläufer einer sexuellen Revolution. Fourier kritisiert scharf die »Zivilisation« seiner Zeit und erarbeitet ein alternatives Gesellschaftsmodell, die »Harmonie«, die auf dem Ende der monogamen Ehe, der Vervielfältigung von Liebesbeziehungen jeder Art und einer absoluten Gleichheit der Geschlechter basiert. Fourier, immerhin ein Mann des 18. Jahrhunderts, lässt auch Homosexualität, Fetischismus und andere als »pervers« geltende Praktiken als Varianten der Leidenschaft gelten; von den edelsten Gefühlen bis zu den absurdesten sinnlichen Manien, von der heiligen Liebe bis zu schlüpfrigsten Phantasien gilt ihm alles als gleichwertig.

Als Visionär und Utopist entwirft er eine offene Gesellschaft, in der neue Regeln keine Verbote mehr sind, sondern Protokolle sozialer, erotischer, ästhetischer Spiele.

Margarete Stokowski, kämpferische Feministin mit spitzer Feder, hat diesem wiederzuentdeckenden Sozialutopisten ein aktuelles Vorwort gewidmet.

Diesen Artikel haben wir am 09.02.2021 in unseren Katalog aufgenommen.