V119: Paul Mattick - Staat und Konterrevolution & Karl Kautsky: Von Marx zu Hitler

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Produktbeschreibung

Zwei Texte

In den beiden hier abgedruckten Texten beschäftigte sich Paul Mattick mit zwei der wichtigsten sich als Sozialisten verstehenden Theoretikern bzw. Praktikern. Karl Kautsky und Lenin.
In einem Beitrag für die von ihm herausgegebene Zeitschrift „Living Marxism“ hatte sich Mattick im Sommer 1939 mit dem im Herbst zuvor verstorbenen Karl Kautsky auseinandergesetzt. Kautsky, der lange Jahre als der repräsentativste marxistische Theoretiker der deutschen Sozialdemokratie und der Zweiten Internationale galt, hatte mit seiner Bemerkung, die SPD sei zwar eine revolutionäre, aber keine Revolution machende Partei das staatstragende reformistische Programm der Sozialdemokratie geschickt formuliert.

Der zweite in dieser Broschüre abgedruckte Text ist dem aus dem Nachlass Matticks 1983 erschienenen und bisher nicht übersetzten Band „Marxism. Last Refuge oft the Bourgeoisie?“ entnommen und befasst sich mit einigen Aspekten von Lenins theoretischer Rechtfertigung des staatsterroristischen Sozialismus bolschewistischer Prägung. Lenin, zuerst Schüler und schließlich Kontrahent Kautskys, sah sich nach dem Putsch der Bolschewiki und dem anschließenden Bürgerkrieg vor die abstruse Aufgabe gestellt, den Kapitalismus in einer weitgehend bäuerlich geprägten Gesellschaft, in der moderner Kapitalismus nur eine eher marginale Rolle spielte, überwinden zu wollen.

April 2022, 64 Seiten, übersetzt aus dem Amerikanischen: Pia Schmitt, treibende Kraft: Wolfgang Braunschädel. Danke.

Diesen Artikel haben wir am 05.04.2022 in unseren Katalog aufgenommen.