B818: B. Drücke, L. Kerkeling, M. Baxmeyer (Hg.): Abel Paz und die Spanische Revolution

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-Interviews und Vorträge-




Im Juli 1936 putschte in Spanien das Militär unter der Führung des späteren Diktators Franco gegen die junge Republik. Anders als die Bevölkerung in Deutschland reagierten die Menschen auf diese faschistische Aggression jedoch mit einer revolutionären Gegenwehr, die einen Bürgerkrieg von drei Jahren einleitete, der 1939 schließlich von den reaktionären Kräften durch die Mithilfe Hitlers, Mussolinis und Stalins sowie die Zurückhaltung der bürgerlichen Regierungen in Frankreich und England gewonnen werden konnte.





Doch die Abwehr des Faschismus reichte den Arbeiterinnen und Arbeitern aus Stadt und Land nicht aus: Sie kämpften 1936 nicht nur für die Verteidigung der bürgerlichen Republik, sondern für eine soziale Revolution. Die Mehrheit der spanischen Arbeiterschaft war in der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaft CNT (Nationale Konföderation der Arbeit) organisiert. Mit Ausbruch des Bürgerkriegs begannen die Menschen mit erstaunlichen Erfolgen, ihre Vision eines basisdemokratischen Sozialismus umzusetzen.





Abel Paz, 1921 geborener anarchistischer Aktivist aus Barcelona, berichtet in spannenden Interviews und Vorträgen über die Selbstorganisation der Bevölkerung, die Enteignungen, die Kollektivierung der Betriebe und die Schwierigkeiten dieses einzigartigen gesellschaftlichen Experiments. Ergänzt werden seine Ausführungen durch einen umfassend recherchierten Aufsatz, der die Erfolge und die Schattenseiten dieser vielschichtigen libertären "Revolution ohne Partei und Staat" darstellt und analysiert.


116 Seiten
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