B346: Erich Mühsam - Tagebücher Band 11. 1922

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Juli bis Oktober 1922: Seit mehr als drei Jahren ist Mühsam inhaftiert, abgeschnitten vom Leben und auf Zeitungen angewiesen, wenn er das politische Geschehen verfolgen will. Doch die Inflation macht sich auch in der Haft bemerkbar, das Erstarken rechtsradikaler Gruppierungen in Bayern erleben die Gefangenen in Gestalt von Morddrohungen und Nazidemos vor dem Gefängnis.

Mühsam hat jedoch gelernt, Widrigkeiten standzuhalten, die Stärke seiner überzeugungen und seines Charakters trägt ihn über alle Anfeindungen und Schikanen hinweg. Obwohl am Rande seiner Kräfte und gesundheitlich zermürbt, ist er im Tagebuch hellwach: Jeder Satz dient der Deutung der Zeitzeichen und dem Aufbau einer zukunftsgewissen Gegenposition.

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