B743: Henk Canne Meijer - Arbeiterrätebewegung in Deutschland

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Ein kleiner "Klassiker" des Rätekommunismus.

22 Seiten, Nachdruck im Mai 2015.

Henk Canne Meijer, geboren am 30. Dezember 1890, war zunächst Metallarbeiter und wurde später Lehrer. Er gehörte zu den Herausgebern von «De Kommunistische Arbeider», dem Organ der Kommunistischen Arbeiterpartei der Niederlande.
Henk Canne Meijer verstarb 1962. Als Mitglied der niederländischen GIC (Groep
van Internationale Communisten) war er u.a. Co-Autor der „Prinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung“ (1930), die im 1971 erschienenen Rowohlt-Klassiker-Band (Nr. 285, Hrsg. Gottfried Mergner) über die GIC enthalten sind.
In diesem nur noch antiquarisch verfügbaren Buch schreibt sein Freund und Genosse, Professor B. A. Sijes:
„Henk Canne Meijer war 27 Jahre alt, als die russische Revolution ausbrach. Er gehörte zu den Millionen, für die diese mächtige gesellschaftliche Umwälzung bestimmend für ihr ganzes Leben werden sollte. Er reihte sich bei denen ein, die die russische Revolution bejubelten. Doch die Kritik an ihr von seiten der deutschen linken Kommunisten (...) hatte ihre Wirkung auf ihn. Er stieß zu den oppositionellen Kommunisten, die den selbständigen Kampf der Arbeiter mittels der Arbeiterräte propagierten und sich so gegen den Parteikommunismus wandten (…).

Sie konnten den Moskauer Direktiven nicht zustimmen, die darauf hinausliefen, sich im Parlamentarismus und wieder in der Gewerkschaftsbewegung zu engagieren – politische Instrumente, die man ja schon in der Sozialdemokratie verwarf.“

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